Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.

(Oscar Wilde)

… denn die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Meine Reisen zählen mit zu den schönsten Erinnerungen meines Lebens. Seit meinem achtzehnten Lebensjahr bereiste ich als zunächst als Co-Reiseleiter und später als Hauptverantwortlicher Reiseleiter in einem ortsansässigen Reisebüro Europa und den Nahen Osten. Später wechselte ich dann zu “Biblische Reisen”, dem Reisedienst des kath. und ev. Bibelwerks in Stuttgart.
Auf meinen Reisen erlebte ich die schönsten, aber auch die wundersamsten Dinge. Menschen, die mir scheinbar bis dahin bekannt waren, zeigten sich als völlig anders. Traurige wurden heiter und Lustige wurden nachdenklich. Schüchterne Menschen gingen aus sich heraus und scheinbar Wagemutige zögerten plötzlich.

Wer es wagt auf Reisen auch außerhalb der ausgetretenen Wege zu gehen, der wird sehr schnell das wahre Gesicht der Städte und Länder entdecken, die man bereist. Sicher, wenn man das erste Mal an einem Ort ankommt, dann “muss” man die Sehenswürdigkeiten schon anschauen, aber bereits beim zweiten Mal sollte man hinter die Kulissen schauen. Mit den Menschen reden (und wenn es mit Händen und Füßen ist) und immer offen sein für die kleinen Liebenswürdigkeiten der Anderen.
Ich habe gelernt, dass es immer gut ist, wenn man wenigstens ein bisschen in der Sprache des Landes reden kann, in das man reist. Ein kleiner Sprachführer in der Tasche ist eine ausgezeichnete Hilfe. Man kommt zwar im Normalfall mit ein bisschen Englisch auch ganz gut aus, aber die Menschen honorieren es im Allgemeinen sehr, wenn man versucht in deren Muttersprache zu reden. Während der Sommerurlaube mit meinen Eltern in Griechenland konnten wir das mehr als einmal erleben.

Später war es dann für mich selbstverständlich einen Sprachkurs zu belegen, bevor ich ein fremdes Land besuchte. Zum einen um den Klang der Sprache im Ohr zu haben, zum anderen, damit ich auch auf abgelegenen Wegen weiterkommen konnte.
So möchte ich Sie einladen mich zu einigen Orten meiner Reisen zu begleiten. Nehmen Sie sich ruhig ein bisschen Zeit für die Bilder und Erzählungen aus Nah und Fern.